
das Stadtarchiv ist das „Gedächtnis” der Stadt. Es übernimmt, verwahrt, ergänzt und erhält Unterlagen zu dessen Geschichte.
Das Stadtarchiv steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen.
KRANKHEITSBEDINGT ABGESAGT
Sonntag, 25. Januar, 19 Uhr, Hangar 21, Charles-Lindbergh-Ring 10
"Rausch und Zorn" - ein Theaterexperiment mit LIGNAAutoritäre Bewegungen greifen in Europa um sich - doch warum sind sie gerade jetzt so faszinierend?
Das Theater- und Medien-Kollektiv LIGNA spürt in der Inszenierung "Rausch und Zorn" diesen Fragen nach und lädt das Publikum zu einer besonderen Erfahrung ein: Im Quadrat sitzend, bekommt jede Person über Kopfhörer individuelle Stimmen und Eindrücke vermittelt und erlebt, wie Macht und Herrschaft inszeniert werden. Wissenschaftliche und politische O-Töne eröffnen neue Perspektiven und fördern gemeinsames Nachdenken über unsere Rolle in der Gesellschaft.
Veranstaltung Kulturteam, gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW
KRANKHEITSBEDINGT ABGESAGT

"Erinnern und Gedenken"Veranstaltungsreihe 2026 -HIER im PDF
Freitag, 23. Januar, 17 Uhr, Gymnasium Leopoldinum, Hornsche Straße 48
Ausstellungseröffnung: Die Lebensgeschichte des jüdischen Ehepaars Frieda und Eduard Kauders Das Gymnasium Leopoldinum hat die Patenschaft für die Stolpersteine übernommen, die 2025 in der Langen Straße 36 für die Familie Kauders verlegt wurden. In einem Kunstprojekt haben sich Schüler*innen mit der Lebensgeschichte der Familie beschäftigt und mithilfe der Detmolder Illustratorin Francis Kaiser künstlerische Plakate zum Schicksal des in Auschwitz ermordeten Ehepaars erstellt.
Veranstaltung Gymnasium Leopoldinum / Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.
Sonntag, 25. Januar, 11.30 Uhr, Landestheater Detmold, Theaterplatz 1
Megan Marie Hart singt: "Letters to Fred". Ein Porträt der Familie Herzberg während des Holocaust Anlässlich des 80. Jahrestags der Auschwitzbefreiung hat die israelisch-jüdische Komponistin Bracha Bdil für das Staatstheater Darmstadt einen besonderen Liederzyklus geschaffen, der nun in Detmold aufgeführt wird. Er erzählt die Geschichte der Detmolder Familie Herzberg: Fred Herzberg konnte 1939 durch einen Kindertransport nach England gerettet werden, seine Eltern und Schwester wurden in Auschwitz ermordet. Sopran: Megan Marie Hart / Klavier: Giacomo Marignani. Karten unter www.landestheater-detmold.de oder an der Theaterkasse.
Veranstaltung Landestheater Detmold
Sonntag, 25. Januar, 19 Uhr, Hangar 21, Charles-Lindbergh-Ring 10
"Rausch und Zorn" - ein Theaterexperiment mit LIGNAAutoritäre Bewegungen greifen in Europa um sich - doch warum sind sie gerade jetzt so faszinierend? Das Theater- und Medien-Kollektiv LIGNA spürt in der Inszenierung "Rausch und Zorn" diesen Fragen nach und lädt das Publikum zu einer besonderen Erfahrung ein: Im Quadrat sitzend, bekommt jede Person über Kopfhörer individuelle Stimmen und Eindrücke vermittelt und erlebt, wie Macht und Herrschaft inszeniert werden. Wissenschaftliche und politische O-Töne eröffnen neue Perspektiven und fördern gemeinsames Nachdenken über unsere Rolle in der Gesellschaft. Karten (10 €) unter www.reservix.de. Veranstaltung Kulturteam, gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW
Montag, 26. Januar, 18 Uhr, Martin-Luther-Kirche, Schülerstraße 12
Erinnern und Gedenken - Wandelkonzert
Nach dem Auftakt "Shalom chaverim" der Chorgemeinschaft "cantus novus" führt der Weg vorbei an der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus und den beiden Hofsynagogen zur Aula der Schule am Wall, wo Chorgruppen der Johannes-Brahms-Musikschule zum "Nachdenken/Nachhören" einladen. Den musikalischen Abschluss "Vater, vergib!" in der Heilig Kreuz-Kirche gestalten der Kath. Kirchenchor Heilig Kreuz und der Ev. Kirchenchor Stapelage (Leitung: Gregor Schwarz).
Veranstaltung der Chorgemeinschaft "cantus novus" mit der Johannes-Brahms-Musikschule und den Kirchenchören Heilig Kreuz und Stapellage.
Dienstag, 27. Januar, 18 Uhr, Stadtgymnasiums Detmold, Martin-Luther-Straße 4
Zentrale Gedenkveranstaltung "Ein kaltes Pogrom" - Warnungen, die niemand hören wollte
Bereits 1935 dokumentierte die Historikerin und Lehrerin Elisabeth Schmitz eine Vielzahl von Beispielen, welche die wachsende Unterdrückung und Verfolgung der sogenannten nichtarischen Bevölkerung des Deutschen Reiches belegten. Besonderes Augenmerk legte sie dabei auch auf die Situation von Kindern. Aus einem Artikel der "Times" griff sie den Ausdruck "ein kaltes Pogrom" auf, um - Jahre vor der systematischen Ermordung der jüdischen Bevölkerung - aufzuzeigen, wie das Leben vieler Menschen immer weiter eingeengt und zerstört wurde. Sie verfasste eine Denkschrift, die sie der Bekennenden Kirche unterbreitete, die jedoch unbeachtet blieb und später in Vergessenheit geriet.Im Rahmen der Gedenkfeier lesen Schüler*innen ausgewählte Textpassagen von Elisabeth Schmitz. Anhand von Einzelschicksalen wird deutlich, "wie die Atmosphäre in Deutschland unaufhörlich planmäßig vergiftet [wird] durch Hass, Lüge, Verleumdung, Schmähungen niedrigster Art in Reden, Aufrufen, Zeitschriften, Tagespresse, um die Menschen zu willigen Werkzeugen dieser Verfolgung zu machen." Einzelne Schicksale sind von der Schülerschaft künstlerisch interpretiert worden und werden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Donnerstag, 29. Januar, 19 Uhr, Stadtbibliothek, Leopoldstraße 5
Der Todesmarsch von Palmnicken: Erinnerung und Aufarbeitung eines unbekannten NS-Verbrechens an der Küste Ostpreußens
Veranstaltung mit Dr. Claudia Vollmer, FernUniversität Hagen, und als Zeitzeugin Margitta Sünwoldt, Detmold "Dieses furchtbare Erlebnis verschloss ich in mir, ließ gedanklich Schnee darüber fallen", so beschreibt Margitta Sünwoldt, die heute hochbetagt in Detmold lebt, den Mord an tausenden vorwiegend jüdischen Frauen, den sie als junge Zeitzeugin miterleben musste. Dr. Claudia Vollmer, die an einem Forschungsprojekt zu dem Endphasenverbrechen arbeitet, erläutert Eckpunkte des Todesmarsches und referiert über dessen Erinnerungsgeschichte. Der Ort des Massakers, der Strand von Palmnicken, liegt seit Kriegsende in der russischen Exklave Kaliningrad. Bis Mitte der 1990er Jahre waren die Vorgänge dort weitgehend unbekannt und auch heute ist die Aufarbeitung noch nicht abgeschlossen.
Veranstaltung der Stadtbibliothek Detmold
Montag, 2. Februar, 19 Uhr, Stadthalle, Kleiner Festsaal, Schloßplatz 7
Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945
Vortrag von Götz Aly
Der Historiker Götz Aly beschreibt die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche zu gefügigen Vollstreckern verwandelten. „Die Menschheitsverbrechen der Hitler-Jahre begingen Deutsche, die in der Regel weder vorher noch nachher kriminell handelten. Menschen auch, die sich intellektuell und moralisch kaum von uns Heutigen unterscheiden. Sie stammten aus allen Schichten der Bevölkerung. Gut ausgebildete Musiker und Juristen wurden ebenso zu Massenmördern wie Polizisten, Büroangestellte, Bauern, Fach- oder Hilfsarbeiter.“ Aly liefert Erklärungen dafür, warum die Bevölkerung durch Zustimmung oder auch durch ihr Schweigen dem diktatorischen System zustimmte, obwohl die Verbrechen früh erkennbar waren.
Eintritt 10 €, ermäßigt 5 €; Schüler*innen, Auszubildende und Studierende sind frei. Anmeldung über die VHS
Detmold-Lemgo, Restplätze an der Abendkasse.
Veranstaltung von Stadtarchiv Detmold, Buchhandlung Kafka und VHS Detmold-Lemgo
Freitag, 6. Februar, 19.30 Uhr, Stadtarchiv Detmold / Landesarchiv NRW, Willi-Hofmann-Straße 2
„Warum ist heute wichtig, dass wir gestern verstehen?“
Die Aufarbeitung der Familiengeschichte des Detmolder NS-Verbrechers Wilhelm Dreimann
Vortrag von Maria Bostelmann
Der Holzschnitzer Wilhelm Dreimann (1904-1946) aus Detmold-Hiddesen war in der Wachmannschaft im KZ Neuengamme eingesetzt. Er wurde 1946 vor einem britischen Militärgericht angeklagt und wegen seiner Verbrechen in der Endphase des Krieges zum Tod verurteilt. Unter anderem war er an der Ermordung von 20 jüdischen Kindern in einer Hamburger Schule beteiligt. Seine Urenkelin Maria Bostelmann (geb. Holzgrewe) hat sich intensiv mit der Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte beschäftigt. Sie klärt öffentlich über die Taten ihres Vorfahren auf und hat dazu u.a. an verschiedenen Sendungen des ZDF mitgearbeitet.
Kooperationsveranstaltung von Stadtarchiv Detmold, Landesarchiv NRW, Abt. OWL und
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.
Sonntag, 8. Februar, 11 Uhr, Treffpunkt Marktplatz
Das jüdische Detmold während der NS-Zeit. Stadtrundgang mit Gudrun Mitschke-Buchholz
Die Verfolgungsmaßnahmen des NS-Staates trafen die jüdischen Detmolderinnen und Detmolder in vollem Ausmaß. „Wir saßen in der Falle. Aber ganz langsam“, so beschrieb eine Zeitzeugin die Situation. Wer waren die Betroffenen und wie gestaltete sich ihre Lebenswelt, bis Ausgrenzung und Entrechtung fast alles zerstörte? Im Mittelpunkt der Führung stehen Orte der religiösen Kultur, der öffentlichen Erinnerung sowie ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Anmeldung bis 1.2.2026 über anmeldung-fodt@gmx.de
Veranstaltung des Forums offenes Detmold
Donnerstag, 12. Februar, 19 Uhr, Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38
Carl Vogel - der jüdische Direktor der Sinalco AG in Detmold (1908-1935)
Dr. Hans-Joachim Keil informiert in einem Multimediavortrag über die Darstellung des Firmendirektors im Sinalco-Musical „Das Glück ist eine Orange – Sinalco. Eine Detmolder Geschichte“ im Landestheater Detmold und erläutert den historischen Kontext der Biographie Carl Vogels (geb. 1869 in Mainz, gest. 1943 in New York).
Veranstaltung Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.
Ausstellung „Jüdische Spuren in Detmold“ an der Stadtmauer
Gegenüber der Hofsynagoge von 1633 in der Bruchmauerstraße wird aktuell die Ausstellung „Jüdische Spuren
in Detmold“ gezeigt. Dr. Oliver Arnhold, einer der Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in Lippe e.V., bietet für Gruppen und Schulklassen Führungen an.
Anmeldung GfCJZ-Lippe@t-online.de
Kontakt: Dr. Bärbel Sunderbrink, Stadtarchiv Detmold, stadtarchiv@detmold.de

Stadtgeschichtliches Projekt zur Stadtsanierung in Detmold
Di, 24. Februar 2026 ● 18:00-19:30 Uhr ● Stadtarchiv
Spannende Nachlässe und andere Quellen: Die Stadtsanierung im Stadtarchiv Vortrag von Dr. Bärbel Sunderbrink, Petra Schröder-Heidrich und Friedrich Brakemeier
Die Jahre nach der Kommunalen Neugliederung 1970 waren für die Stadtentwicklung Detmolds einschneidend. Überdimensionierte Planungen wurden angestoßen, die das Gesicht der Stadt vollkommen verändert hätten. In der Stadtverwaltung entstanden Berge von Akten zur Stadtsanierung, die heute in den Magazinen des Stadtarchivs aufbewahrt werden. Aber auch die Unterlagen von Mitgliedern der „Bürgerinitiative Stadtsanierung“ sind inzwischen ins Archiv gelangt.
Stadtarchivarin Dr. Bärbel Sunderbrink, Petra SchröderHeidrich und Altbürgermeister Fritz Brakemeier berichten, wie es oft von Zufällen abhängt, ob Unterlagen für die Nachwelt gerettet werden können. Sie zeigen Fotos, Pläne und andere Originaldokumente zur Stadtsanierung und wie man sie interpretieren kann.
Di, 21. April 2026 ● 18:00-19:30 Uhr ● Stadtarchiv
Hornsches Tor: gestern - heute - morgen
Vortrag von Dr. Bärbel Sunderbrink und Thomas Lammering
Bis in die Frühe Neuzeit trennte eine Befestigungsanlage mit Mauer und Wall die Stadt vom Umland. Vor den Toren lagen die Gärten der Bürgerinnen und Bürger Seit den 1830er Jahren wurde dieses Gebiet im Zuge erster Stadterweiterungen bebaut. Die Verbreiterung der Paulinen- und Hornschen Straße ab den 1950er Jahren veränderte das Erscheinungsbild deutlich. Später führte der Bau eines Einkaufscenters zu neuen Nutzungen in einem zuvor kleingewerblich geprägten Areal.
Mitglieder des Stadtgeschichtlichen Projekts schildern die bauliche Entwicklung vor dem Hornschen Tor.
Zudem erläutert Baudezernent Thomas Lammering aktuelle Planungen für das Gebiet
zwischen Hornscher Straße und dem denkmalgeschützten Bereich der Kernstadt.
Fr, 22. Mai 2026 ● 16:00-17:30 Uhr ● Treffpunkt: Ecke Freiligrathstraße/Wall
Häuser vor den Toren der Stadt
Rundgang mit Frank Budde
Als in den 1970er Jahren die Stadt Detmold autogerecht umgebaut wurde, waren von den Planungen zahlreiche historische Gebäude betroffen. Der Rundgang führt durch das Villenviertel Palaisstraße und über die Allee in die Gartenstraße und endet am Haus Münsterberg, das nur durch eine spektakuläre Verschiebung gerettet werden konnte.
Auch die Häuserzeile an der Südseite der Hornschen Straße und der Lippische Hof standen schon auf Abriss. Die Bürgeraktion Stadtsanierung kämpfte erfolgreich gegen diese Pläne. Heute ist das Viertel zwischen Hornscher Straße und Palais ein Beispiel für gelungenen Denkmalsschutz und angepasste Nachverdichtung.
WEGEN KRANKHEIT ABGESAGT
Dienstag, 9. Dezember 2025, 18:00-19:30 Uhr, Stadtarchiv
Spannende Nachlässe & Quellen: Die Stadtsanierung im Stadtarchiv
Vortrag von Dr. Bärbel Sunderbrink, Petra Schröder-Heidrich und Friedrich Brakemeier
Die Jahre nach der Kommunalen Neugliederung 1970 waren für die Stadtentwicklung Detmolds einschneidend. Überdimensionierte Planungen wurden angestoßen, die das Gesicht der Stadt vollkommen verändert hätten. In der Stadtverwaltung entstanden Berge von Akten zur Stadtsanierung, die heute in den Magazinen des Stadtarchivs aufbewahrt werden. Aber auch die Unterlagen von Mitgliedern der „Bürgerinitiative Stadtsanierung" sind inzwischen ins Archiv gelangt. Stadtarchivarin Dr. Bärbel Sunderbrink, Petra Schröder-Heidrich und Altbürgermeister Fritz Brakemeier berichten, wie es oft von Zufällen abhängt, dass Unterlagen für die Nachwelt gerettet werden können. Sie zeigen Fotos, Pläne und andere Originaldokumente zur Stadtsanierung und wie man sie interpretieren kann.
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Am vergangenen Montag, dem 24. November 2025, präsentierten Detmolder Schülerinnen und Schüler ihre preisgekrönten Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten der Öffentlichkeit. Der Einladung des Stadtarchivs Detmold, des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe e.V. (NHV) und des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen waren zahlreiche Besucherinnen und Besucher gefolgt, sodass der Vortragssaal im Archiv gut gefüllt und ein angemessener Rahmen gegeben war.
Zum Oberthema „Bis hierher und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ wurden die folgenden Arbeiten der interessierten Zuhörerschaft vorgestellt:
Rubina Helen Rothenstein beschäftigte sich mit ihrem Ur-Großonkel Wilhelm Hammann und stellte die verschiedenen Sichten auf die spannende Biografie eines Grenzgängers, Lehrers, Politikers und Kommunisten vor.
Lukas Nickel erläuterte seine Arbeit zur Städtepartnerschaft zwischen Detmold und Zeitz. „Das war echt hart!“ – so beschrieb er den Weg von der Idee und den ersten Recherchen bis hin zum fertigen Podcast.
Hanna Schau, Carlotta Linden, Jana Wassel, Jumana Elgayyar, Lana Langhammer und Lynn Urlaß beschäftigten sich mit der Detmolder Stadtbefestigung im Wandel der Jahrhunderte.
Die regionalhistorisch ausgerichteten Beiträge zeichneten sich allesamt durch eine moderne Form und frische Präsentation der Themen aus – mit Film-, Bild- und Ton-Elementen. Deutlich wurde auch, in welchem Maße die Erstellung eines Wettbewerbsbeitrags auch eine persönliche Herausforderung bietet. Bei einem selbstgewählten Thema, Schwierigkeiten zu überwinden und solange nicht locker zu lassen bis ein vorzeigbares Ergebnis vorliegt, ist unabhängig von allen fachlichen Fragen ein besonderer Erfolg. Manchmal führt ein historischer Beitrag sogar zu ganz konkreten Entwicklungen in der Gegenwart. So geschehen bei der Arbeit über die Städtepartnerschaft Detmold-Zeitz. Nach den Forschungen kam es zu einem Schüleraustausch zwischen dem Detmolder Leopoldinum und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Zeitz.
Am Montag, dem 24.11.2025, werden um 18 Uhr im Archiv ausgewählte prämierte Arbeiten zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten der Öffentlichkeit vorgestellt. Schülerinnen und Schüler haben sich durch Originalakten in den Archiven gearbeitet und Beiträge zum Geschichtswettbewerb verfasst, die mit Landes- und Förderpreisen ausgezeichnet wurden.
„Bis hierher und nicht weiter. Grenzen in der Geschichte“ lautete das Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbs. Die Veranstaltung bietet nun den Rahmen, die erbrachten Leistungen zu würdigen:
Rubina Helen Rothenstein: „Grenze im Leben und der Erinnerung an Wilhelm Hammann. Biografie eines Grenzgängers, Lehrers, Politikers und Kommunist.“
Lukas Nickel: „Gesellschaftsgrenzen müssen überwunden werden! Die Städtepartnerschaft zwischen Detmold und Zeitz“
Hanna Schau, Carlotta Linden, Jana Wassel, Jumana Elgayyar, Lana Langhammer, Lynn Urlaß: „Eine Stadt ohne Mauern ist eine Stadt ohne Grenzen, aber eine Stadt mit Mauern wird irgendwann zu einem Gefängnis“ (V. Hugo). Warum wurde die alte Stadtbefestigung von Detmold überbaut und abgerissen?
Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe e.V. (NHV) begrüßt neue regionalhistorisch ausgerichtete Forschungen und lädt zusammen mit dem Stadtarchiv Detmold und den Landesarchiv NRW Abt. OWL alle Interessierten zur feierlichen Präsentation der Forschungsergebnisse des Historikernachwuchses ein.
Wann: Montag, 24. November 2025, 18.00 Uhr
Wo: Landesarchiv NRW Abt. OWL, Willi-Hofmann-Str. 2, 32756 Detmold